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Beim Wirtschaftssystem gibt es im Vergleich zu den Vorgängern eine ganze Menge Änderungen. Zwar werden immer noch Rohstoffe abgebaut (Gold, Eisen, Lehm, Schwefel und Holz), doch werden diese nicht mehr von Siedlern in das nächstgelegene Lager transportiert. Stattdessen gibt es nun ein globales Lager, in das die Rohstoffe automatisch nach der Herstellung "hineinteleportiert" werden. Auch beim Bau von neuen Gebäuden muß nichts mehr transportiert werden. Damit wurde einer der größten Kritikpunkte der Vorgänger beseitigt, wo es immer zu Problemen mit dem Warentransport kam.
Rohstoffe können zum Teil auf verschiedene Weise abgebaut werden. So kann man Steine z.B. einfach an einem Felsen abbauen. Effektiver (aber auch teurer) geht es, wenn man einen Steinbruch einrichtet.
Betriebe, wie z.B. Der Steinbruch, können upgegradet werden, allerdings ist dafür bestimmtes Wissen erforderlich, was zuerst erforscht werden muß.
Die Dorfzentren sind diesmal vorgegeben. Man beginnt das Spiel zunächst mit nur einem Dorfzentrum. Durch Erkunden der Karte, kann man aber weitere finden und diese in Besitz nehmen. Das bedeutet aber auch, daß wenn der Gegner bereits alle auf der Karte verfügbaren Dorfzentren eingenommen hat, man seine eigene Siedlung nicht weiter vergrößern kann. Natürlich ist es möglich feindliche Dorfzentren anzugreifen und zu erobern.
Die Anzahl Siedler hängt von der Anzahl und Größe der Dorfzentren ab. Es gibt verschiedene Ausbaustufen. Diese setzen aber nicht nur einen bestimmten Wissensstand voraus, sondern auch das nötige Kleingeld.
Und damit wären wir auch schon bei der nächsten Neuheit. Die Siedler zahlen diesmal nämlich Steuern. Diese kann man selbst beliebig festlegen, wobei man allerdings vorsichtig sein muß. Genau wie im richtigen Leben, freuen sich die Siedler über niedrige Steuern. Erhöht man sie allerdings, sinkt die Motivation.
Die Steuern werden normalerweise automatisch nach einer gewissen Zeit erbracht. Es ist aber auch möglich sie sofort einzutreiben, z.B. wenn man gerade dringend Geld braucht.
Die Motivation kann nicht nur durch das Senken von Steuern verbessert werden. Auch bestimmte Bauwerke (Kirche) oder Objekte (Statue) tragen zu einer Steigerung bei. Allerdings hat nicht jedes Bauwerk auf jeden Siedler die gleichen Auswirkungen. Während sich der Steinmetz über das Anlegen eines Steinbruchs freut, lassen sich Soldaten eher durch militärische Bauwerke motivieren.
Die Motivation hat natürlich Auswirkungen auf die Leistungen der Siedler. Sink sie zum Beispiel auf Null, wird er seine Arbeit niederlegen und streiken.
Forschung
Wie schon erwähnt, können viele Gebäude upgegradet werden. Dazu ist aber ein gewisser Wissensstand notwendig. Diesen kann man in der Universität erlangen. Dort können die Gelehrten und Alchemisten auf fünf Forschungsgebieten ihr Wissen erweitern. Jedoch kann immer nur eine Forschung zur gleichen Zeit durchgeführt werden, es sei denn, man baut weitere Universitäten, was natürlich eine Kostenfrage ist.
Kampf
Auch hier hat sich einiges getan. In den Vorgängern konnte man einzelne Einheiten auswählen oder mehrere Einheiten zu einer Gruppe zusammenfassen. Diesmal steuert man von vorne herein nur Gruppen, die von einem Hauptmann angeführt werden. Dieser sammelt im Laufe der Zeit Erfahrung an, die er an seinen Trupp weitergibt. Im Kampf stirbt der Hauptmann immer zuletzt, gefallene Truppenmitglieder können ersetzt werden, die aus der Erfahrung des Hauptmanns sofort provitieren. Wie gewohnt, ist das Spiel verloren, wenn alle Stadtzentren erobert oder zerstört wurden.
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